Versuche auf der Luft zu sitzen

Lehmann und Wenzel + Figurentheater Wilde & Vogel

Spiel, Ausstattung: Michael Vogel, Samira Wenzel, Stefan Wenzel
Live-Musik: Charlotte Wilde
Gesang: Mitglieder des Gewandhauschors Leipzig
Chorleitung, Komposition: Gregor Meyer

Regie: Franziska Merkel

„Was Sie sehen, sind meine Lippen, ein bißchen Zähne, ein bißchen Zunge vielleicht – ich sehe nicht einmal das; aber sehr viel in meinem Inneren wird in Bewegung sein müssen, damit mein Atem etwas von dort, wo es in mir denkt, durch die Luft, die uns verbindet und trennt, bis zu Ihnen befördern kann.“ Ernst Jandl

Luftbewegung und Flaute, Atem und Vakuum, erster Schrei und letzter Atemzug – zwischen diesen Spannungsfeldern bewegt sich diese Untersuchung mit Figuren, Objekten und Musik. Ein allgegenwärtiger und lebensnotwendiger Rohstoff, ein kaum wahrnehmbares und unsichtbares Material ist der Protagonist.

Pressestimmen

Schallwellen und Luftnummern am Westflügel Leipzig

Fast mit Nichts gehen sie um, um sichtbar zu machen, was uns alle umgibt. (…) Entsprechend hauchfein sind die Materialien dieses Objekttheaters.

Und natürlich versuchen die Spieler in einer slapstickartigen Nummer wirklich, auf der Luft zu sitzen – und scheitern bei allen Verrenkungen, indem sie auf den Boden der Tatsachen hinterplumsen.
(…)
So verschieden die einzelnen Versuche sind, sich der Luft zu nähern, so bilden Musik und Gesang eine wunderbare Klammer. Sie bilden eine Wolke, unter der das Spiel zum Ganzen wird.

Tobias Prüwer (Fidena)
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