Faza REM Phase

Figurentheater Wilde & Vogel, Grupa Coincidentia, BTL Białystok

Spiel: Pawel Chomczyk, Lucja Grzeszczyk, Michal Jarmoszuk, Samira Lehmann, Dagmara Sowa, Stefan Wenzel
Live-Musik: Charlotte Wilde
Übersetzungen: Renata Stromberger
Grafik: Robert Voss
Regieassistenz: Katharina Muschiol
Regie, Bühne und Figuren: Michael Vogel

„Der Surrealismus beruht auf dem Glauben an die höhere Wirklichkeit gewisser, bis heute vernachlässigter Assoziations-Formen, an die Allgewalt des Traums, an das absichtsfreie Spiel des Gedankens.“ André Breton: Manifest des Surrealismus, 1924

Ausgangspunkt für die Arbeit sind der Schlaf und das Träumen, also jene Welt, die abseits der realen liegt, in der wir uns wach bewegen, leben und agieren. Doch was ist diese Traumwelt, ein von allen Träumenden aufgesuchtes Jenseits, ein individueller Innenraum in dem Hirnströme uns Bilder vorgaukeln, eine andere Realität? Welche Ausrüstung braucht es für die Traumfeldforschung? Welche musikalischen, bildnerischen, theatralen Mittel braucht es, um in die Träume zu gelangen?

Faza REM Phase

Figurentheater Wilde & Vogel, Grupa Coincidentia, BTL Białystok

Performing: Pawel Chomczyk, Lucja Grzeszczyk, Michal Jarmoszuk, Dagmara Sowa, Samira Wenzel, Stefan Wenzel
Live music: Charlotte Wilde
Translation: Renata Stromberger
Graphic design: Robert Voss

Directed by: Michael Vogel

Sleeping and dreams are the motifs behind this performance - a world far from the reality of the spatial ‘now’, being awake and alive and living. But what is this World of Dreams, this ethereal Dreamland? Is it the Netherworld, another reality where our brain fools us and tricks our individual ‘being’ in time and into another dimension? What musical and sculptural, graphical and theatrical means can we use and manipulate to enter this extraordinary World of Dreams!?

Pressestimmen

Mr. Sandman

Sie kommunizieren auf Englisch, Polnisch, Deutsch oder auch gar nicht. Sie trinken Tee, schreiben Geheimnisvolles, dozieren, diskutieren, spionieren, verfallen in Kollektivschlaf oder singen zusammen. Wasser tropft, Sand rieselt, Puderwolken hängen in der Luft, und manchmal schweben riesige Mücken zwischen den Schlafenden und stechen zu. Eine Irreale Atmosphäre liegt über dem Ganzen, explodiert im Lachen oder Erschrecken; alles Ist ungewiss, unsicher, wie im Traum oder Tod. „Träume lassen sich nicht festhalten“, sagt Michael Vogel. „Im Moment des Aufwachens gehören sie dir noch, aber gleich danach sind sie weg.“ Dieses Schwankende, Verschwimmende übersetzt er in eine Situation ohne innere Schwerkraft, ohne Logik. Die Identitäten wechseln, Vertrautes schaut plötzlich ganz fremd zurück, alles wird Rätsel.

Renate Klett (Theater der Zeit)
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Stücke
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